Die Stunde findet in der Turnhalle statt. Acht Photon Roboter werden vorprogrammiert und an die Seite gestellt.

Die Schülerinnen und Schüler (SuS) finden sich in einem Sitzkreis zusammen, ein Photon Roboter wird in der Mitte platziert. Im Einstieg wird den Kindern von der Lehrkraft folgende Frage gestellt: „Habt ihr eine Idee, was dies sein könnte?“
Nachdem viele Gedanken zusammenkommen, erklärt die Lehrkraft, dass dies ein Photon-Roboter ist und welche Funktionen er besitzt. Der Photon Roboter wird zum fahren gebracht und nach links gedreht, um seine Funktionen zu veranschaulichen.
In der Erarbeitung wird den SuS eine Bedienungsanleitung für die Photons ausgeteilt, um ihnen die Arbeit mit diesen zu erleichtern.

Die Lehrkraft zeigt den SuS beispielhaft, wie das Programmieren der Photons mithilfe der App funktioniert, indem sie den Photon vorwärtsfahren lässt und dabei das Tablet den SuS zugewannt programmiert.
Im Anschluss werden folgende Sicherheitshinweise zum Umgang mit den Photons genannt:
- Die Photons nur auf dem Boden fahren lassen
- Nicht essen und trinken während man die Photons bedient
- Vorsichtiger Umgang mit den Photons
- Nicht die Photons bedienen, während Lk Anweisungen gibt
Danach dürfen die Schülerinnen und Schüler die Photons eigenständig ausprobieren.
In der Arbeitsphase werden die SuS dann angeleitet die Funktionen der Photon Roboter, sowie den Umgang mit ihnen, im Rahmen eines Arbeitsblattes zu erlernen.

Auf dem Boden der Turnhalle verteilt befinden sich 7 verschiedene „Labyrinthe“. Die verschiedene Wege bzw. Abzweigungen der Labyrinthe stellen eine „Mathe-Aufgabe“ dar, welche in einem Ergebnis endet.
Aufgabe der SuS ist es in Gruppen (je nach Klassengröße und Photon Anzahl 2er oder 3er Gruppen) ihre Photons so zu programmieren, dass sie die korrekte „Mathe-Aufgabe“ abfahren. Die abgefahrenen Zahlen und Rechenzeichen werden dann von den SuS in das oben genannte Arbeitsblatt eingetragen. Die Zahlen in den roten Kästchen werden mithilfe der Codierungs-Tabelle in Buchstaben übersetzt und ergeben somit das Lösungswort.




Nachdem alle SuS oder zumindest die meisten Gruppen das Arbeitsblatt bearbeitet haben, findet sich die Klasse wieder in einem Sitzkreis ein. In der Sicherung wird dann das Lösungswort besprochen und den SuS wird die Möglichkeit geboten aufgekommene Fragen zu stellen.
Zuletzt wird im Klassenverband die Stunde reflektiert. Impulse wie: „Was hat dir gut gefallen, was nicht?“, „Was war einfach, was war schwierig?“, „Würdest du nochmal mit den Photons arbeiten wollen?“, …
Zur Differenzierung für leistungsstarke SuS oder als Material für eine weitere Doppelstunde existiert ein weiteres Arbeitsblatt.

Hier bekommen die SuS die Chance eigene Labyrinthe zu erstellen, die sie dann ihren Mitschülern zum durchfahren zur verfügung stellen. Wenn mehrere Gruppen zusammenarbeiten besteht auch die Option ein weiteres Lösungswort zusammenzustellen.
Im Anschluss stellen die SuS die eigenen Labyrinthe der Klasse und der Lehrkraft vor.