Verlaufsplan und organisatorische Hinweise

Verlaufsplan des Moduls:

Verlaufsplan-KI-ohne-Strom-2

Organisatorische Hinweise:

Zu Experiment I:

Das Turingtest-Spiel soll auf spielerische Art und Weise die Unterschiede zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz veranschaulichen. Dafür werden 3 Gruppen gebildet. Einerseits gibt es die Gruppe „menschliche Intelligenz“, welche diverse Fragen nach eigenem Wissen beantworten soll und andererseits die Gruppe „künstliche Intelligenz“, welche die Fragen mit Hilfe der Suchmaschine Google beantworten, bzw. die Antworten von Google verwenden. Zudem gibt es noch die Plenumsgruppe, welche sich Fragen überlegt und den Verlauf bzw. die Antworten beobachten soll. In der ersten der beiden Fragerunden weiß die Plenumsgruppe noch nicht, dass eine der Gruppen in Wirklichkeit ein Computer ist, stattdessen sollen sie lediglich Besonderheiten der Antworten beobachten. In der zweiten Fragerunde weiß die Plenumsgruppe dann, dass je eine Antwort von Google stammt, sie wissen aber zuvor nicht, welche Gruppe mit künstlicher Intelligenz arbeitet. Nach jeder Frage soll die Plenumsgruppe nun einen Verdacht äußern. Im Laufe der zweiten Runde werden sinnvolle Fragen erarbeitet, welche den PC leicht entlarven können. Durch das Spiel und eine abschließende Plenumsdiskussion soll den Teilnehmern vermittelt werden, welche Grenzen eine KI hat und ab wann diese wirklich als intelligent bezeichnet werden kann.

Zu Experiment II:

Nun sollen die Teilnehmer mit Hilfe von Entscheidungsbäumen eine eigene Künstliche Intelligenz für ein Mini-Schach Spiel entwickeln. Während des Moduls werden 2 Varianten des Mini-Schachs gespielt. Bei dem 3 x 3 Schach wird auf einem 3 x 3 Feld gespielt. Die Figuren dürfen geradeaus gehen und diagonal schlagen. Bei dem 4 x 4 Schach wird auf einem 4 x 4 Feld gespielt. Die Figuren dürfen geradeaus schlagen und diagonal gehen. In beiden Varianten ist das Spiel gewonnen, wenn der Gegner nicht mehr gehen kann. Durch das experimentelle Entwickeln von Strategien und Entscheidungsbäumen, sollen die Teilnehmer in 2er Gruppen eine KI konzipieren, welche das Spiel möglichst gut beherrscht. Das Ziel soll es sein eine KI zu entwickeln, welche quasi unbesiegbar ist. Zu Beginn sollen die Teilnehmer ersteinmal eine Weile spielen, daraufhin Ideen für gute Strategien entwickeln und anschließend mit Entscheidungsbäumen eine KI konstruieren. Die Zwischenzeitliche Gruppen-Puzzle-Frage dient dazu, dass sich 4er Gruppen bilden, je 2 von beiden Spielversionen, es sollen daraufhin die Spielregeln und Ideen für die Strategien ausgetauscht werden. Die Teilnehmer sind dazu eingeladen sich gegenseitig Fragen zu stellen und Vorschläge zu geben.

Zu Experiment III:

Nun sollen die zuvor konzipierten KIs getestet werden. Zuerst spielt je ein 3 x 3 Experte gegen eine 4 x 4 Experte. In allen 2er Gruppen werden beide Varianten gespielt, während der Experte jeweils die Rolle der KI übernimmt. Im Anschluss daran werden neue 2er Gruppen gebildet mit zwei 3 x 3 bzw. 4 x 4 Experten. In dieser Gruppen sollen nun 2 KIs gegeneinander spielen. Die Sieger-KI kann dann jeweils gegen die Sieger-KI einer anderen 2er Gruppe antreten, um so die stärkste KI zu ermitteln. Dazu wird ein Turnier-Modus aufgeabut, welcher dann die stärkste KI kühren kann. Die Gewinner-KI beider Varianten wird dann gegen eine vorbereitete perfekte KI antreten.

Zum Puffer:

Je nach dem wie schnell die vorherigen Experimente von statten gehen und wie viel Zeit verbleibend ist, wird ein weiteres Mini-Spiel gespielt. Dazu bilden sich 2er-Gruppen, in welchen die Teilnehmer abwechselnd Zahlen im Bereich 0-10 nennen. Verloren hat der Spieler, welcher die 100 als erstes überschreitet. Auch hier sollen Ideen zu einer Strategie gesammelt werden. Auch an dieser Stelle wird dann eine perfekte KI erläutert.